– Themen: Integration/Inklusion

Ende März 2011: Es kommt Leben in die Diskussion

Der Elternrat der Julius-Leber-Schule hat eine Stellungnahme veröffentlicht und NDR3 hat daraufhin einen Beitrag gedreht.

Brief des Elternrats der STS Bergedorf an Herrn Senator Rabe

 

Auf unserer Sitzung am 19.09.10 stellte sich obiges Thema als eines mit hohem Informationsbedarf heraus.
Ich habe versucht hier die ersten Informationen zusammenzutragen.
Sicher ist dies noch nicht vollständig, besonders Informationen zur aktuellen Umsetzung an den Schulen fehlen noch.

Integationsmodelle (Veröffentlichung des LI Herbst 2009)

IR-Standorte (Veröffentlichung des LI Herbst 2009)

I-Standorte (Veröffentlichung des LI Herbst 2009)

neuester Newsletter des LI-Bereiches Integration

Definitionen: (Zitat aus Eltern für Integration)

Integrationsklassen:
Integrationsklassen waren im Hamburgischen Schulgesetz verankert und damit Bestandteil des Regelschulsystems. Nach der Neuformulierung des § 12 im  neuen Hamburgischen Schulgesetz herrscht über die Ausgestaltung des gemeinsamen Unterrichts noch Unklarheit.

In einer Integrationsklasse werden (noch) behinderte und nichtbehinderte Kinder gemeinsam unterrichtet. In einer Klasse von insgesamt etwa 21 Kindern werden zwei bis vier unterschiedlich behinderte SchülerInnen aufgenommen. Die Klasse wird von einem Pädagogenteam geleitet – in der Grundschule sind das ein/e Lehrer/in, ein/e Erzieher/in und ein/e Sonderschullehrer/in; in der Sekundarstufe ein/e Lehrer/in, ein/e Sozialpädagoge/in und eine Sonderschullehrer/in.

Die Pädagogen sind mit unterschiedlicher Wochenstundenanzahl in der Klasse. Eine ständige Doppelbesetzung und stundenweise Dreifachbesetzung gewähren einen differenzierten Unterricht. Die Aufnahme von behinderten Kindern in eine I-Klasse erfolgt nach der Begutachtung durch eine eingesetzte Aufnahmekommission. Allerdings entscheidet letztlich nicht der Elternwille, sondern das aufsichtsführende Schulamt.

Für die nichtbehinderten Kinder gelten die Lehrpläne der allgemeinen Schule, für die behinderten Kinder, sofern sie nicht zielgleich unterrichtet werden können, die Lehrpläne der jeweils für ihre Behinderung „zuständigen“ Sonderschule.

So gibt es zur Zeit neben den Integrationsklassen auch noch die Integrativen Regelklassen. Hier werden alle Kinder in eine Klasse aufgenommen – außer offensichtlich behinderte Kinder, die sich für Integrationsklassen bewerben mussten. Lernbeeinträchtigungen wird durch zusätzliche Förderung in der Klasse Rechnung getragen. Noch ist – wie gesagt – nicht klar, wie es damit weitergehen wird.

(Zitat Ende)

Weiter Informationen werden dringend gesucht, bitte über das Kontaktformular weitergeben