Mathematik-Unterricht in deutschen Landen

Hauptschule 1960
Ein Bauer verkauft einen Sack Kartoffeln für 50 Mark. Die Erzeugerkosten betragen 40 Mark.
Berechne den Gewinn!

Realschule 1970
Ein Bauer verkauft einen Sack Kartoffeln für 50 Mark. Die Erzeugerkosten betragen vier fünftel des Erlöses.
Wie hoch ist der Gewinn des Bauern?

Gymnasium 1980
Ein Agrarökonom verkauft eine Menge subterraner Feldfrüchte (K) für eine Menge Geld (G). G hat die Mächtigkeit 50. Für die Elemente aus G (g) gilt: g ist 1 DM. Die Menge der Herstellungskosten (H) ist um zehn Elemente weniger mächtig als die Menge G. Zeichnen Sie das Bild der Menge H als Teilmenge der Menge G und geben Sie die Lösungsmenge (L) an für die Frage:
Wie mächtig ist dei Gewinnmenge (M)?

Integrierte Gesamtschule 1990
Ein Bauer kauft einen Sack Kartoffeln für 50 Mark. Die Erzeugerkosten betragen 40 DM. Der Gewinn beträgt 10 DM.
Aufgabe: Unterstreiche das Wort „Kartoffeln“ und diskutiere mit Deinem Nachbarn darüber!

Schule 2000 nach der Bildungsreform
Ein kapitalistisch-privilegierter Bauer bereichert sich one rechtfertigunk an einem sak kartofeln um 10eur.
Untersuchedas tekst auf inhaltliche feler unt demonstrire uns das loesunk!

Schule 2012
Es khipt kaine gartofln mer…

Eltern wollen gute Schulen

Presseerklärung der GEST

Wenn es um ihre Kinder geht, wollen die meisten Eltern nur das Beste. Deshalb begrüßen es Eltern, wenn sich Schulen Gedanken um Lernkonzepte machen, Neues ausprobieren und sich interessante Profile zulegen. Also Schulentwicklung zum Wohl der Schüler betreiben.

An solchen Schulen herrscht daher großer Andrang, wie es die Anmeldezahlen an Stadtteilschulen wie beispielsweise der Max-Brauer-Schule und der Stadtteilschule Bergedorf, aber auch des Gymnasiums Klosterschule belegen.

In der Schul- und Unterrichtsentwicklung liegt die große Chance der Stadtteilschulen, sich im Rahmen der geltenden Rahmenpläne zu profilieren und sich neue Schülerklientel zu erschließen, die sie bekanntlich ja auch zum Abitur führen soll. Das gilt gerade auch für die ehemaligen Haupt- und Realschulen, die sich zu Schulen für alle Kinder entwickeln sollen.

Deshalb begrüßt die Gemeinschaft der Elternräte an Stadtteilschulen in Hamburg (GEST) den Bürgerschaftantrag der GAL, nachdem sich in Zukunft die Schulen einen Teil der Schülerschaft nach eigenen Kriterien selbst aussuchen dürfen soll. Gerade an den Stadtteilschulen kann so die gewünschte Heterogenität der Schülerschaft hergestellt werden, die für einen kompetenzorientierten und individualisierten Unterricht förderlich ist.

Jens Fricke von der Gemeinschaft der Elternräte an Stadtteilschulen in Hamburg (GEST) sagt hierzu:

Ein gesteuertes Anmeldeverfahren helfe den Schulen, die sich das Vertrauen der Elternschaft erarbeitet haben, auch in Zukunft die gewünschte Durchmischung der Schülerschaft zu erreichen. Es geht nicht um eine soziale Spaltung, sondern um die Vermeidung beziehungsweise langfristige Aufhebung der sozialen Spaltung. Wenn der Schulleiter der Stadtteilschule Wilhelmsburg in der taz sagt, er habe keine Idee, wie er seine Schule für Kinder aus Eppendorf attraktiv machen könne, so ist ihm aus Elternsicht zu sagen, er möge vielleicht zunächst seine Schule für die Eltern aus Wilhelmsburg attraktiv machen. Wenn er das schafft und nicht alle Wilhelmburger Schüler mit Gymnasialempfehlung auf das Gymnasium gehen, hat er auch nicht mehr die homogene Schülerschaft, die er in der taz beklagt.

Hintergrund:

Im Rahmen des aktuell von Senator Rabe endgültig beendeten besonderen Aufnahmeverfahrens, nachdem bislang 13 Stadtteilschulen und Gymnasien innerhalb einer gewissen Quote auch Schülerinnen und Schüler nach anderen Kriterien als dem Wohnortprinzip aufnehmen durften, führte das Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) eine Evaluation durch.

Dem LI zufolge kann eine „mit großem Einsatz erarbeitete Profilierung durch die Aussetzung des Verfahrens in Gefahr sein“, wenn das unmittelbare sozio-ökonomische Umfeld ungünstig ist. Weiter heisst es im Evaluationsbericht zu den Besonderen Aufnahmeverfahren: „Die regionale Öffnung der Stadtteilschulen, verbunden mit einem unverkennbaren Profil ist eine Möglichkeit, Standorte in benachteiligten Stadtteilen stark zu machen. Gewinner sind nicht zuletzt die Schülerinnen und Schüler aus dem Einzugsbereich, die durch einen sozialen Mix und interessante Schul- und Unterrichtsentwicklung profitieren.“

Für den Vorstand der GEST:

Robert Schneider

Jens Fricke

Gaby Geisler

Hamburg, 28.11.2011

GEST – Gemeinschaft der Elternräte an Stadtteilschulen in Hamburg

V.i.S.d.P.: Jens Fricke, Schomburgstr. 118 A, 22767 Hamburg.

Ja zur Inklusion von Schülern mit Behinderungen!

Größte Schulreform seit Jahrzehnten benötigt mehr Mittel im Hamburger Haushalt

Alle Schüler mit und ohne Behinderung sollen in der Schule gemeinsam leben und lernen
können. So fordert es die UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderung. So
steht es im Hamburger Schulgesetz.Seit 2010 haben alle Kinder mit einer Behinderung in
Hamburg das Recht, eine allgemeine Schule zu besuchen.

Dies ist die größte Schulreform seit Jahrzehnten in Hamburg.

Der Unterricht und die Lehreraus- und -fortbildung müssen grundlegend verändert werden. Es
müssen ausreichend zusätzliche Stunden von Sonder- und Sozialpädagogen sowie Erzieher für
Doppelbesetzungen im Unterricht und für die Koordination zur Verfügung stehen. Zusätzliche
Förder- und Differenzierungsräume werden dringend benötigt.

Diese große anspruchsvolle Aufgabe ist nicht zum Nulltarif machbar.

Nach den Plänen des Bildungssenators sollen die erfolgreichen und bundesweit anerkannten
Integrationsklassen und integrativen Regelklassen an Grund- und Stadtteilschulen abgeschafft
und die Personalausstattung ausgedünnt werden.

Wir fordern:

  • Für die Schüler mit den Förderbedarfen im Bereich Hören, Sehen und geistiger oder
    körperlicher Entwicklung muss die Personalversorgung pro Kind der Ausstattung der jetzigen
  • Integrationsklassen entsprechen.
  • Für die Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Bereich Lernen, Sprache, Verhalten
    müssen ausreichend zusätzliche Stunden von Sonder- und Sozialpädagogen und Erziehern zur
  • Verfügung gestellt werden.
  • Die jetzige Personalausstattung reicht nicht. Darunter leiden tausende Schüler mit und ohne
    Handicap in den Jahrgängen 1,2,5 und 6 an Grund- und Stadtteilschulen.

Deshalb gehen wir auf die Straße.
Am 24.11. findet die Beschlussfassung zum Hamburger Haushalt statt.
Wir fordern: Mehr Personal und Räume, damit die Inklusion gelingt und
nicht auf Kosten der Schüler, Pädagogen und anderer Beschäftigter an
Schulen geht. Die Hamburger Bürgerschaft muss den Bildungshaushalt
deutlich erhöhen!

Do 24.11.11
16.00 Uhr Auftakt am Hachmannplatz (Hauptbahnhof)
16.15 Uhr Demonstration zum Rathausmarkt
16.45 Uhr Kundgebung Mönckebergstraße Ecke Bergstraße

Es rufen auf: BHH – Sozialkontor gGmbH, DGB Hamburg, GEST – Gemeinschaft der Elternräte an den
Stadtteilschulen Hamburg, GEW – Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Hamburg, GGG – Verband für
Schulen des gemeinsamen Lernens e.V. Hamburg, Kids Hamburg e.V., ver.di Hamburg
V.i..S.d.P.: Dirk Mescher, GEW, Landesverband Hamburg, Rothenbaumchaussee 15, 20148 Hamburg

Neues Forum aktiviert

Wir haben ein neues Forum aktiviert. Bitte „neu“ anmelden, da die alten Zugangsdaten ab sofort nicht mehr gültig sind!

Aktuell

Liebe Leute,

wenn Sie schon immer wissen wollten, wo die Stadtteilschulen in Hamburg liegen,
schauen Sie bitte hier.

 

Ab sofort kann man Dokumente der Bürgerschaft unter Bürgerschaftsdrucksachen aufrufen.

Die Diskussion zur Integration/Inklussion kommt endlich in Fahrt mehr dazu lesen Sie hier.

Die Delegierten der GEST diskutieren im internen Forum über die Ankündigung des Schulsenators,
alle Stadtteilschulen zu Ganztagsschulen werden zu lassen.
Wir werden den Senator beim Wort nehmen.

Achtung: Forumsteilnehmer: Neuer Threats:

  • Verkehrssituation der Schulen
  • Fragen an den neuen Bildungssenator



START-Stiftung

Die GEST unterstützt diese Initiative.

START ist ein Stipendienprogramm für engagierte Schülerinnen und Schüler
mit Migrationshintergrund, das 2002 in Hessen von der Gemeinnützigen
Hertie-Stiftung ins Leben gerufen wurde und inzwischen von der
START-Stiftung gGmbH gemeinsam mit über 100 Kooperationspartnern in
14 Bundesländern (außer in Bayern und Baden-Württemberg) durchgeführt wird.
Ausführliche Informationen zu unserem Stipendienprogramm finden Sie auf
unserer Website www.start-stiftung.de<http://www.start-stiftung.de>.

oder hier: 20110126_START_Kurzinfo

Schulische Integration von Behinderten steht auf der Kippe!

Inklusion, Integration, §12 Schulgesetz waren die Themen der Gest-Plenumssitzung
im Januar hat.

Es war eine sehr interessante Diskussion.

Als Ergebniss finden Sie die Pressemitteilung hierzu.

Die BSB (Behörde für Schule und Berufsbildung) hat mitgestrigem Datum
eine Handreichung veröffentlicht (Sie finden sie hier)
Langer Text und teilweise schwierig zu lesen.

Bitte machen Sie sich die Arbeit, so viel schlechte Laune können Sie sonst kaum
irgendwo gewinnen.

  • die Schule macht dies sofort (bis zum Ende der Anmelderunde)
  • die Schule zahlt das aus „Eigenmitteln“
  • die Behörde meldet sich dann in ein paar Monaten

Meines (Claus D. Metzner) Erachtens ist diese Handreichung eine einzige Frechheit!!!

Mittagsversorgung für Ganztagsschüler

Finden Sie dieses Thema auch so wichtig?

Dann lesen Sie bitte unser Pressemitteilung.

Wir werden weiterhin an diesem Thema dranbleiben.

Alle Hinweise sind gerne gesehen.

Der Spiegel hat am 26.01. über das Thema Abbau von 1-Euro-Jobs an Schulen berichtet.

Neuer Vorstand gewählt

Auf der konstituierenden Sitzung am 19.10.2010 wurde ein neuer Vorstand gewählt.

Ihm gehören folgende Delegierten an:

  • Jens Fricke (Max-Brauer-Schule / Altona)
  • Dietmar Harms (STS Bergstedt)*
  • Claus D. Metzner (Otto-Hahn-Schule / Jenfeld)*
  • Ahmad Miry (STS Horn)
  • Robert Schneider (STS Winterhude)*

kooptierte Vorstandsmitglieder sind:

  • Viola Dudlik (STS Fischbek) Kassenwartin
  • Klaus-Peter Schiebener „Schriftführer“

Das Leitungsteam des Vorstandes wurde auf der ersten Vorstandssitzung Anfang November gewählt.(siehe *)

Schon wieder eine neue Webseite

Geneigter Leser !

Der eine oder die andere wird sich wundern. Schon wieder gibt es eine neue Webseite dieser Organisation.
Neben der über Jahrzehnte gewachsenen „alten“ ARGE-Webseite, gab es den Zwischenschritt und nun schon wieder etwas neues. Die Gründe hierfür lassen sich ganz einfach erklären: Die ARGE (Arbeitsgemeinschaft der Elternräte an Hamburger Gesamtschulen) wurde in den 70ern gegründet und bekam irgendwann auch eine Webpage. Im Frühjahr 2010 haben wir uns entschlossen, uns für die Stadtteilschulen zu öffnen und führten übergangsweise den Namen ARGE/GEST.

Teil des Beschlusses war aber auch: Ab dem Zeitpunkt an dem es nur noch Stadtteilschulen gibt, entfällt der ARGE-Teil und wir heißen nur noch GEST (Gemeinschaft der Elternräte an Hamburger Stadtteilschulen). Mit Beginn dieses Schuljahres ist dies nun eingetroffen.

Wir hoffen, dass diese Webpage auch einmal 20 Jahre auf dem „Buckel“ haben wird und trotzdem für alle, die sie brauchen und benutzen weiterhin hilfreich und aktuell bleiben wird.

Die Informationen der alten ARGE-Webpage werden wir nach und nach hier einpflegen. Haben Sie mit den ehrenamtlichen Machern dieser Seite einfach ein wenig Geduld. Danke!